Wie sich alles dreht - schön und wunderlich

Leben

leben - rosen - morgentau - ufer - zum schluss

 

 

 

 

 

Die 5 Songs auf der EP LEBEN sind meine persönliche Annäherungen an die allgemeine Phänomene des Lebens. Die Themen des Lebens gehen alle an: Geburt und Tod, wachsen und sich verändern, suchen und finden, Freude und Leid, lieben und geliebt werden, mal mehr, mal weniger. 

 

Songs über die Liebe und das Leben, das ist natürlich nichts Neues. Und doch ist es immer der persönliche Blickwinkel des Künstlers, der dem Gros der Liebeslieder noch eine neue, eigene Version hinzufügt. Hier ist es mein Blickwinkel.    

 

 

 

 

 

 

 

Leben

 

 

Leben

Rosen

Morgentau

Ufer

Zum Schluss

 

 

Konnie Keller – Gesang

Stefan Kowollik – Gitarre

Christian Schimanski - Pedal Steel

Max Sonnabend - Perkussion u. Cajon

Christoph Paulssen – Bass

 

Texte: Konnie Keller

Musik: Konnie Keller & Christoph Paulssen 

 

 

Produziert von Christoph Paulssen für Christine Records

Aufgenommen und gemischt von Achim Albrecht im Blue Box Studio, Langen, 2010 

 

 

Christine Musics, Donnersbergring 20, 64295 Darmstadt   


 

 

Doch wenn du kommst, hab ich die Taschen voller Rosen

 

 


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                                                                                                                                                                                                                  alle Fotos: Petra Fehrmann, Frankfurt

 

 

Schau mich bitte nicht so an, denn dann tritt mein Herz über die Ufer

     

im Interview - geführt von Melanie Aschenbrenner

Warum LEBEN?

Nun, Leben ist das , was alle hier tun. Die Themen des Lebens gehen alle an: Geburt und Tod, wachsen und sich verändern, suchen und finden, Freude und Leid, lieben und geliebt werden, mal mehr, mal weniger. Diese Lieder zeigen mein Blick auf die Phänomene des Lebens, den Blickwinkel einer Frau, die ihre Erfahrungen gemacht hat. Natürlich bin ich auch drin im Leben, werde genug geliebt oder eben nicht, aber ich kann auch gelassen auf gewisse Situationen und Dinge blicken. Es wird nicht mehr alles so heiß gegessen, wie's gekocht wird, allerdings wenn es zu heiß geschluckt wird, dann explodiert es richtig.

 

Warum keine Jazzschlager mehr?

Ich habe mich verändert, mich weiterentwickelt. Ich wollte jetzt etwas komplett Eigenes machen. TROMMELRUFE war der erste Schritt in diese Richtung. Dafür habe ich englische und spanische Songs übersetzt und das war der Beginn einer stärkeren Auseinandersetzung mit deutschen Texten. Diese neuen Texte und Songideen haben dann in der Zusammenarbeit mit Christoph Pausen, der auch schon TROMMELRUFE produziert hat, Gestalt angenommen.  

 

Warum deutsch?

Es gibt in der Tat auch englische Texte von mir, damit habe ich angefangen, wie alle anderen auch. Das ist einfach, da hat man schnell ein paar Standardendungen zusammen, die ok klingen. Es ist schon faszinierend, wie wenig sich die englische Sprache abnutzt. Deutsche Texte sind die weitaus größere Herausforderung. Hier steht man ganz schnell mit einem Bein im Kitsch und mit einem Bein im Pathos, während der Schlager noch weitere Fettnäpfchen aufstellt. Einen guten deutschen Text zu schreiben - entweder man kotzt ihn aus oder er ist richtig harte Arbeit. Für die neuen Songs wollte ich starke poetische Metaphern finden. Sie sollten trotzdem schlicht sein und ein klares Bild liefern. Ich denke, dass mir das mit UFER und ZUM SCHLUSS sehr gut gelungen ist. Anscheinend war ich jetzt soweit.

 

Warum jetzt?

Es ist ein Allgemeinplatz, dass die Dinge ihre Zeit brauchen, aber ich erlebe ihn als richtig und wahr. Ich bin immer ein Spätzünder gewesen, mein ganzes Leben lang. Alle anderen waren immer früher dran, hatten früher eine Vorstellung von ihrer Zukunft, ihrem Leben, früher einen Freund, einen Studienplatz, einen Ehemann, Kinder etc,,, Ich bin nie den geraden Weg gegangen, den offiziellen, den vorgeschriebenen. Mich haben eher die Umwege meinem Ziel näher gebracht.

 

Warum die Umwege?

Für mich ging und geht es immer um Authentizität. Mein Leben ist bestimmt von den Fragen: Will ich das wirklich? Was für ein Mensch bin ich? Was gehört zu mir?

Ich wollte nie die ausgetretenen Pfade gehen und unreflektiert Lebenswege und –Entwürfe von anderen übernehmen.

Ich habe immer die Menschen bewundert, die schon mit 8 Jahren wussten, dass sie Ärztin oder Pilot werden wollen. Das war bei mir nicht so. Erst mit den Jahren bin ich zu eine Künstlerin geworden. Erst jetzt weiß ich, dass ich eine Künstlerseele bin, die gestalten will und muss, am liebsten alles, was zu mir gehört, mein Haus, meinen Garten, Kleidung, Schmuck, Töne Texte, Bilder. 

Seit dem ich Kind bin haben die Menschen meinen Gesang gelobt, Singen hat mich immer als künstlerische Ausdrucksform interessiert. In den letzten Jahren ist noch das Malen dazu gekommen. Singen und Malen sind für mich zwei Seiten des kreativen Gestaltungspro-zesses. Dabei ist Singen ein expressiver, kommunikativer Prozess, zusammen mit anderen für andere. Singen ist für Publikum.

Malen ist ein introvertierter, introspektiver Prozess. Hier erschaffe ich Bilder alleine mit mir selbst. Beides erfüllt mich in seiner jeweiligen Art. Sehr lange ist die Musik aber meine erste künstlerische Heimat gewesen.    

 


 

Unberechenbar, groß und wunderbar, schreitet es voran, dieses Leben


Licht

 

LICHT

 

"Schein, schein und sei ein Licht in der Dunkelheit"

  

Konnie Keller – Gesang

Stefan Kowollik – Gitarre

Tom Nicholas - Perkussion 

Christoph Paulssen – Bass

 

 

Text: Konnie Keller

Musik: Konnie Keller & Christoph Paulssen 

 

Produziert von Christoph Paulssen für Christine Records, Darmstadt