WALDWUNDER - Pfälzerwald gehäkelt

Ein Gemeinschaftsprojekt mit Kultur und Kunst Leinsweiler e.V.

Über hundert Frauen häkeln, damit ein WALDWUNDER entsteht: der Pfälzerwald aus Schnur und Wolle. 

Aus vielen gehäkelten Einzelteilen soll ein großes Gemeinschaftskunstwerk entstehen, das den Pfälzerwald nachempfindet. Die Frauen häkeln  Bäumen, Moose, Flechten, Pilzen und Blätter. Das fertige Gemeinschafts-kunstwerk wird dann im Kreishaus in Landau zu sehen sein. Deshalb heißt es weiter häkeln häkeln häkeln.

 

 

 

Deadline für die Abgabe der gehäkelten Teile ist Sonntag der 3.3.2024. Dann wird alles bis dahin Entstandene eingesammelt. Die Sonnenberghalle in Leinsweiler ist dafür von 10 -17 Uhr geöffnet.

 

Am Nachmittag des 3.3.24 werde ich auch von 14 - 16 Uhr eine Beratung geben, was bei der Fertigstellung eines eigenen kleinen WALDWUNDERS, das auch in der Ausstellung gezeigt werden soll, zu beachten ist. Dazu gibt es  Anregungen, Tipps und Tricks von mir. Wer das also in Anspruch nehmen möchte, melde sich bitte an beim Kultur und Kunst Leinsweiler e.V., Ingrid Gerhard  0177 5980550.

 

Unser erstes Ziel, ca 1000 gehäkelte Teile zusammen zu kriegen, haben wir längst überflügelt. Beim Halbzeittreffen wurden schon 2200 Teile gezählt, aus denen dann von mir das Gesamt-Kunstwerk gestaltet wird.

Wir alle dürfen gespannt sein, was da an waldhaften Teilen noch weiter hinzu kommt, um zu einem WALDWUNDER zusammengesetzt zu werden. Wie man weiter unten sehen kann sind schon viele sehr schöne Häkelteile entstanden und es werden noch weitere hinzukommen .

 

 

Am 14. + 15. Oktober 2023 hat Kultur und Kunst Leinsweiler e.V. zusammen mit mir ein Häkel-Projekt gestartet. Es soll aus vielen Häkelteilen ein WALDWUNDER entstehen - der Pfälzerwald.

Der Auftakt, ein Workshop in der Sonnenberghalle in Leinsweiler, war ein voller Erfolg. Jeweils 20 Frauen am Samstag und am Sonntag waren hochmotiviert, ihre Häkelfertigkeiten in das Projekt WALDWUNDER einzubringen. Die Stimmung war heiter und gelöst, oft breitete sich arbeitsame Stille aus, die sich mit heiterem Geplauder abwechselte. 

 

Am 4. Januar 2024 war das Halbzeittreffen für die Häklerinnen. Die Gruppe an Teilnehmenden ist mittlerweile auf über 130 Frauen und zwei Schulklassen angewachsen.

 

 

Eröffnung der Ausstellung WALDWUNDER am 16. Juni 2024 im Kreishaus Landau 

unter der Schirmherrschaft von Landrat Dietmar Seefeld.

 

Weiter unten zu sehen:

-Der Bericht vom swr vom 04.01.24

-Der Bericht vom swr vom 15.10.23

-Fotos von beiden Treffen

-WALDWUNDER Ausstellungstermine (wird laufend ergänzt)

 

 

 

 

Im Verlauf des Treffen am 4.1.23 habe ich auch eine Demonstration gemacht, wie die Häkelteile zusammengesetzt werden könnten, sozusagen ein Show-Montieren für eine Art WALDWUNDER-Prototyp. Das fertige, echte WALDWUNDER wird um einiges größer sein, aber so konnten sich die Anwesenden ein besseres Bild machen, wie die Häkelteile verwendet werden.

 

Hier der Beitrag aus der swr-Landesschau, auch zu finden in der  ARD-Mediathek:

Die Ausbeute vom 4.1.24, Halbzeittreffen der Häklerinnen in der Sonnenberghalle, leinsweiler

Der EinführungsWorkshop 14. + 15.10.23 in der Sonnenberghalle in Leinsweiler.

Hier erste Beitrag aus der  swr-Landesschau, auch zu finden in der ARD-Mediathek (ab 4:10 Minuten):

WALDWUNDER-Termine

16.06.2024

 

 

 

19.07.-28.07.24 

 

 

 

Kreishaus Südliche Weinstraße,                

An der Kreuzmühle 2,

76829 Landau 

 

Leinsweiler Sommer                                  

 

tba, 

76829 Leinsweiler

Eröffnung durch den Landrat Dietmar Seefeld

weitere Infos folgen

 

weitere Infos folgen

 

 

 

weitere Infos folgen

 

 

 


23.11.-08.12.24         Galerie Alter Bahnhof                              weitere Infos folgen

                                  Holzgasse 7, 64380 Roßdorf

 

Anfang 2025               Haus der Nachhaltigkeit                         weitere Infos folgen

                                  Johanniskreuz 1a, 67705 Trippstadt                                                                                         

 

Presse

 

 

Rheinpfalz vom 9.1.24

 

19. Oktober 2023

Pilze und Rinde aus Häkelwolle

E-Mail online lesen

page1image37387264 page1image37387456

 

Was ist los im Pfälzerwald?

 

 

Rita Reich

Freie Mitarbeiterin

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie auch noch Häkeln gelernt im Handarbeitsunterricht in der Schule? Und dann vielleicht der Mama zum Muttertag stolz einen selbstgehäkelten Topflappen überreicht, ein solides Quadrat aus festen Maschen, umrahmt mit Mäusezähnchen? Die Begeisterung dafür hat sie gut gespielt...

In der Flowerpower-Zeit – lang ist’s her - habe ich gern gehäkelt, zum Beispiel ein dreieckiges Umhängetuch in trendigem Knallorange. Oder kurze luftige Gardinchen für die Küchenfenster. Seitdem, so schien mir, ist diese Nadelkunst ziemlich aus der Mode geraten.

Das habe ich gedacht bis zu dem Moment, als ich (dank Rheinpfalz-Auftrag) in einen Häkel-Workshop im schönen Leinsweiler geraten bin. Da sitzen gut gelaunte Frauen um einen langen Tisch und häkeln mit kreativem Vergnügen und einem gewissen Enthusiasmus vor sich hin. Keine Topflappen, beileibe nicht. Die Frauen häkeln nichts weniger als den Pfälzerwald Ja Sie haben richtig gelesen: den Pfälzerwald.

 

 

Mit Häkelnadel und dem Garn, das vielleicht schon jahrelang ungenutzt in einer Ecke lag, entstehen Pfifferlinge und Baumpilze, Zunderschwämme und Rindenstücke, Moose und Flechten.

Wozu ist das gut? Es handelt sich um ein ausgesprochen spannendes Kunstprojekt. Die im Raum Darmstadt wohnende Künstlerin Konnie Keller wird aus vielen gehäkelten Kleinteilen – man geht von 500 bis 1000 aus – eine Installation mit dem Titel „Waldwunder“ schaffen. Ein echtes Gemeinschaftswerk, denn viele viele fleißige Hände werden daran mitwirken. Im Juni nächsten Jahres wird das Wunderwerk im Kreishaus Südliche Weinstraße in Landau ausgestellt.

Konnie Keller sagt: „Ich häkle jetzt schon drei Jahre am Wald und seitdem gehe ich mit ganz anderen Augen durch die Welt.“ Das glaubt man ihr sofort. Wer sich mit Geduld und Häkelnadel zum Beispiel an einer Trompeten-Becherkeule (Cladonia Fimbriata) oder einem Zunderschwamm (Polyporus officinalis) versucht, der wird den Pfälzerwald beim nächsten Spaziergang mit Liebe zum Detail und vielleicht mit mehr Ehrfurcht vor der Natur betrachten. Und gleichzeitig begreifen, wie verletzlich und schutzbedürftig dieses Ökosystem ist.

 

 

Kunstprojekt „Waldwunder“: Südpfälzer Frauen häkeln den Pfälzerwald

Häkeln? Die meisten Menschen denken da an Topflappen. Dass man mit Garn und Nadel auch Kunst gestalten kann, ist hingegen eine Überraschung. Ein paar Dutzend südpfälzische Frauen sind jetzt daran beteiligt. Kein Witz: Sie häkeln den Pfälzerwald.

Wir müssen natürlich nicht alle mithäkeln, um unseren Wald zu lieben und zu bewahren. Aber wenn man in ein paar Monaten das faszinierende „Waldwunder“ im Kreishaus anschaut, kann das auch ein Anstoß zum Nachdenken sein. „Ich möchte auf die Schönheit und Bedrohung unserer Wälder aufmerksam machen“, sagt die Künstlerin, „und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir intakte Wälder als Lebensgrundlage brauchen. Und zwar überall auf der Welt.“

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen einen inspirierenden Waldspaziergang

Rita Reich

 

 

Empfehlungen zum Pfälzerwald

 

 

 

page1image47756288

Medien-Info

352 / 20.09.2023

Mit Garn den Pfälzerwald nachbilden: Häkelfreundinnen und -freunde gesucht, die bei Kunstprojekt mitmachen – Ausstellung im Kreishaus geplant

Wer seine Häkelfertigkeiten für ein Kunstobjekt einbringen, selbst kreativ seiner Fantasie beim Häkeln freien Lauf lassen und dabei den Betrachter auf die Schönheit und Verletzlichkeit des Ökosystems Wald aufmerksam machen möchte, ist beim Verein Kultur und Kunst Leinsweiler e.V. an der richtigen Stelle. In Kooperation mit der bei Darmstadt lebenden Künstlerin Konnie Keller startet der Verein das Häkel- Kunstprojekt WALDWUNDER, dessen gemeinsames Kunstwerk im Juni 2024 im Kreishaus Südliche Weinstraße ausgestellt werden. Dafür werden nun viele fleißige Häkelhände gesucht.

Das Projekt folgt der Idee zweier Schwestern, die unter dem Begriff „Crochet Coral Reef“ (gehäkeltes Korallen-Riff) eine Bewegung ausgelöst haben, die seitdem international Aufmerksamkeit erregt: Am Beispiel der Korallenriffe wollten sie aufmerksam machen auf die Gefährdung der Meere durch Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung. Mit Unterstützung vieler Mitwirkender schufen sie aus hunderten Einzelteilen metergroße gehäkelte Korallenriffe, die in bekannten Museen und bei der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Für Künstlerin Konnie Keller war das Inspiration, wobei sie nun den Fokus auf das facettenreiche Ökosystem Wald legt. „Schönheit und Verletzbarkeit des Waldes zeigen sich auch unmittelbar vor unserer Haustür“, ist die Künstlerin überzeugt.

Hoffen auf 500 bis 1000 Einzelobjekte

„Jeder hat doch zu Hause sein Wollkästchen mit Restwolle. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen hieraus von vielen Händen einzelne Teile naturnaher Waldpflanzenwelten entstehen, die dann von Konnie Keller zu einem Gesamtkunstwerk arrangiert und gestaltet werden“, lädt die Vorsitzende des Leinsweilerer Kultur- und Kunstvereins Dorothea Hafer alle zum Mitmachen ein. „Wir hoffen auf 500 bis 1000 kleine und große Einzelobjekte“, so Konnie Keller, die ausdrücklich betont, dass jedes Einzelteil zählt und wichtig ist.

Herausgeberin: Kreisverwaltung Südliche Weinstraße An der Kreuzmühle 2 76829 Landau

Redaktion: Jennifer Back und Marina Mandery Telefon: 06341 940-104 oder -107

E-Mail: pressestelle@suedliche-weinstrasse.de

 Related projects: 

Crochet coral reef by Margaret and Christine Wertheim

#Häkelkunst

#crochetart

#crochet art

#lovecrochet

#crochet